Heute fand von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr eine Gesamtübung unserer Aktiven Wehr mit einer Gesamtstärke von 18 Kameradinnen und Kameraden statt.
Im ersten Übungsteil stand das Heben von Lasten im Mittelpunkt. Gerade auf Baustellen, wie sie derzeit in unserer Bergstraße vorzufinden sind, können sich Unfälle jederzeit ereignen. Daher übten wir verschiedene Möglichkeiten zur technischen Rettung. Zum Einsatz kamen dabei eine hydraulische Winde, ein Spreizer sowie ein Rettungszylinder.




Im zweiten Übungsteil wurde die Rettung aus der Tiefe trainiert. Hierbei musste eine verletzte Person mithilfe unserer Schleifkorbtrage und der Drehleiter aus schwierigem Gelände gerettet werden.
Solche Übungen sind von großer Bedeutung, um auf reale Einsatzlagen bestmöglich vorbereitet zu sein. Insbesondere in unwegsamem oder schwer zugänglichem Gelände ist regelmäßiges Training unerlässlich, damit wir Bürgerinnen und Bürger jederzeit schnell und sicher helfen können. Wie sich während der Übung zeigte, war ein Durchfahren der Straße nur eingeschränkt möglich – eine Situation, die auch im Ernstfall zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen kann.


Darüber hinaus müssen derartige Übungsmöglichkeiten häufig kurzfristig genutzt werden. Baustellen, Geländeveränderungen oder besondere örtliche Gegebenheiten bieten realistische Bedingungen, die nicht dauerhaft zur Verfügung stehen. Umso wichtiger ist es, solche Szenarien für Ausbildungszwecke zu nutzen und die Kameraden und Kamerdinnen auf mögliche Einsätze vorzubereiten.
Alltagsnahe Übungen sind ein entscheidender Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Sie ermöglichen es uns, Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren, Erfahrungen zu sammeln und im Einsatz zielgerichtet, sicher und professionell zu reagieren. Nur durch regelmäßiges und praxisnahes Üben können wir den hohen Anforderungen im Einsatzdienst gerecht werden und die Sicherheit unserer Bevölkerung gewährleisten. 🚒💪🏻